Fitnessblog #16: Trainingsplan - Best Program? Wie finde ich den für mich perfekten Plan?

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Was ist mein Ziel? Wo will ich hin?

Das scheint trivial, ist es aber nicht. Die wenigsten können für sich differenzieren, was für sie gerade das Wichtigste im Training ist. Muskelaufbau, Fettreduktion, Abnehmen, fitter werden…das sind Dinge die wir alle wollen (am besten sofort und alles zugleich) und die daher oft in einen Topf geworfen werden - mit dem Resultat, dass man zwar viel tut, aber irgendwie nichts erreicht.


Schau also nochmal genauer hin und nimm dir Zeit, für dich zu bestimmen, was DU WIRKLICH willst, was dein Körper braucht, und wo dir in Sachen Gesundheit und Fitness momentan am meisten „der Schuh drückt“. Lass dich hierfür gerne von einem ausgebildeten Coach beraten!


Wer bin ich – und wie trainiere ich?

Bist du dir über deine Ziele im Klaren kannst Du an die eigentliche Trainingsplanung gehen. Angenommen, Du hast Dich im ersten Punkt für das Ziel „Kraft“ entschieden, stehst Du nun vor der Schwierigkeit, aus den gefühlt 3000 verschiedenen Krafttrainingsprogrammen das Beste für dich auszuwählen. Hier gilt: Viele Wege führen nach Rom. Ob der gewählte Weg nun der richtige ist, k o m m t d a r a u f a n…Worauf? Auf Dich!!


Daraus ergeben sich viele Faktoren, über die man sich für eine angemessene Trainingsplanung Gedanken machen kann und sollte: Körperstruktur, Biorhythmus, Geschlecht, (Trainings-)alter, aktuelle Lebenssituation, verfügbare Zeit, Motivation, Können und Bewegungserfahrung, daraus resultierende Übungsauswahl, Ernährung… und und und… - du merkst schon: Programmdesign/Trainingsplanung ist eine große Kunst, für die es aus gutem Grund professionelle Trainer gibt.


Nur als Beispiel:

Natürlich kannst Du eisern einen 13-Wochen-Kniebeuge-Zyklus durchziehen – allerdings bist Du kein russischer Gewichtheber der für Olympia trainiert;) Und sehr wahrscheinlich lassen sich ähnliche Ziele für dich als Freizeitsportler(in) auch weniger nervenaufreibend erreichen. Doch auch ohne das Wissen eines Trainers gibt es wesentliche Punkte mit denen Du dein aktuelles oder zukünftiges Programm bewerten kannst:


Spaß und Motivation

Die optimale Motivation ist oft ein schmaler Grad zwischen Über- und Unterforderung, zwischen Langeweile und Nervenkitzel. Hier einige Orientierungsfragen:

Freust Du dich auf dein heutiges Training?

Hast du Spaß daran, deine jeweilige Tagesaufgabe anzugehen? Oder siehst Du die aktuelle

Übungsabfolge als lästige Pflicht?

Ist es Dir langweilig, weil Du schon seit Wochen das Gleiche machst oder graut es dir vor dem nächsten Workout?

In welche Richtung des Spektrums an Extremen deine Antwort tendiert, gibt Dir Hinweise darauf, wie angemessen dein aktuelles Trainingsprogramm gerade ist.


Machbarkeit


Es stellt sich dann noch die Frage: „Ist dein Programm zeitlich und körperlich schaffbar?“

Zwar bist Du bis in die Haarspitzen motiviert, doch Du brauchst 3 Tassen Kaffee, einen Workout-Booster und zwei Trainingspartner, die dir beim Abfälschen helfen? …alles Anzeichen, die dir sagen, dass deine selbstgesteckten Ziele wohl eine Nummer zu groß sind.


Im Ernst: Wenn dein Trainingsplan alle deine Energie konsumiert und Du keine Zeit und Aufmerksamkeit für Partner und Familie hast, solltest Du definitiv umdenken.


Zielerreichung: Zeitfaktor & Konstanz


Am Ende des Tages muss ein Trainingsprogramm nur Eines: Das tun, was es verspricht. Das findest Du jedoch nur heraus, wenn Du dem ganzen etwas Zeit gibst. Der größte Fehler, den Anfänger und vor allem auch Fortgeschrittene machen, ist, den Plan nach zwei Wochen abzubrechen, weil sich scheinbar keine Erfolge einstellen, und weil man eine „bessere“ Idee hat. Ein normaler Trainingszyklus dauert aber mindestens 3-4 Wochen – erst dann kannst Du ernsthaft darüber urteilen, ob ein Trainingsprogramm funktioniert oder nicht. Jeder noch so schlecht konzipierte Trainingsplan, den Du für vier Wochen durchhältst, ist besser als ein genialer Masterplan, der nur für 7 Tage getestet wird.


Es gilt daher: Das beste Programm ist das, woran Du dich halten kannst.

Zu guter Letzt also noch einmal die wesentlichen Punkte, die Du aus dem Artikel mitnehmen solltest:

·  Wisse, was Du willst

·  Funktionieren muss es!

…deshalb:

·  Teste es aus (…und zwar mindestens 3-4 Wochen!)

Solltest du noch keinen Plan gefunden haben, der all das leisten kann, dann wende dich doch gern an uns. Wir finden gemeinsam DEN PERFEKTEN TRAININGSPLAN FÜR DICH!

Dein Fitness First Team Leipzig-Messehof