Fitnessblog #11: Ist doch klar wie Wasser!

img

Dass zu einem guten Training heute die Trinkflasche dazu gehört wie der Schnurbart zu Tom Selleck weiß jeder. Was aber sollte man trinken und wie viel? …und ist das ganze eigentlich so wichtig? Fangen wir mal mit dem Fakten an: Der Mensch besteht zu über 50 % aus Wasser und kommt zwar ca. einen Monat ohne Essen aus aber nur 5 bis 7 Tage ohne Wasser. Durst entsteht wenn der Körper mehr al 0,5 % seines Gewichts an Wasser verliert. Diese Reaktion wird bei Sport allerdings unterdrückt und dies kann beträchtliche Leistungseinbußen zur Folge haben. Ab einen Flüssigkeitsverlust von 2 % des Körpergewichts ist die Leistung um 10 bis 20 % geringer.  Umso wichtiger ist es, sich eine Routine zu schaffen und in den Pausen des Trainings zu trinken.

Auch im Alltag ist es wichtig sich seine Trinkroutine anzugewöhnen, um wirklich optimale psychische Leistungen zu bringen und den Stoffwechsel anzukurbeln.  Anzeichen einer Dehydrierung sind Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Müdigkeit und stark gelber Urin. Um dieser Vorzubeugen hilft es immer Getränke in Sichtweite zu haben und sich feste Zeiten zum Trinken zu setzten, wie z.B. zum Essen oder immer nach dem Zähneputzen. Sehr zu empfehlen ist auch ein Trinkwecker oder eine Trink-App. Tee und Kaffee werden übrigens nach heutigem Stand der Flüssigkeitszufuhr positiv angerechnet.

Nun wollen wir aber nochmal Licht in das Thema der Isotonischen Getränkewelt bringen. Isotonisch bedeutet, dass der Nährstoffgehalt des Getränks dem des Blutes angeglichen ist und somit ein optimaler Austausch an Nährstoffen und Flüssigkeit stattfindet. Wer in Chemie nicht nur mit dem Bunsenbrenner gespielt ;) hat der kann sich noch wage an den osmotischen Druck erinnern der diesem Vorgang zugrunde liegt. Dieser sorgt immer dafür, dass sich zwei Lösungen mit unterschiedlicher Teilchenkonzentration ausgleichen. Bei einem Isotonischen Getränk sind wir somit immer optimal mit Nährstoffen versorgt.  Nötig wird dies aber erst ab langen und intensiven Ausdauertraining. Für eine normale Fitnesseinheit reicht ein Leitungs- oder Mineralwasser. Achtung aber bei Marathon Läufern oder anderen extremen Ausdauersportarten. Hier ist es wirklich notwendig sich mit guten isotonischen Getränken zu versorgen, da Leitungswasser hypoton ist. Dies wiederum bedeutet, dass die Teilchenkonzentration viel niedriger ist als die im Blut und somit gelangen Teilchen aus dem Blut in den Darm und Wasser strömt ins Blut. Unter hoher und langer Belastung sorgt dies für ein Aufschwemmen der Zellen, was diese im Extremfall platzen lässt und zu starken gesundheitlichen Problemen führen kann.  Ein gutes isotonisches Getränk ist übrigens eine Apfelschorle im Verhältnis 1/1 mit einer Prise Salz.

In diesem Sinne …hoch die Wasserflaschen… und bis zum nächsten Mal,

Euer Personaltrainer Robert Willing …und denkt immer daran… “WO EIN WILLING IST, IST AUCH EIN WEG!“ :-D

Foto: Pexels.com