Food Blog #4: Köstlich unterwegs – „Dean & David - fresh to eat“

img

Neues Jahr, alter Vorsatz. Na, wer erkennt sich auf Anhieb wieder? Ganz klar, nach den Tagen der Schlemmerei und Völlerei verlangt unser Körper nach Frische, leichter Kost und gesundem Essen. Gepaart mit dem beliebtesten Vorsatz „ich will abnehmen“ sind wir auch schon mittendrin in meiner ersten Ausgabe des Jahres 2017. Nachdem ich euch im Dezember mit Entschleunigung und Besinnung kulinarisch viele Kalorien gegönnt habe, ist es jetzt an der Zeit gesund und ausgewogen in den Januar zu starten. Pfunde purzeln zu lassen, ist in der Theorie fast jedem von uns bekannt, an der Umsetzung allerdings hapert es. Zahlreiche sportliche Inspiration, sowie Tipps und Tricks für die kalte Jahreszeit erhaltet ihr hier auf dem Fitnessblog von Sarah & Susi.
Wie wir mittlerweile aber wissen, ist neben Sport und Bewegung zu 70 Prozent unsere Ernährung der Erfolgsgarant für ein fitteres Leben. Ein schweißtreibendes Workout mit Schokolade & Chips zu belohnen, wäre also Unsinn. Aber auch hier ist der innere Schweinehund unser größter Feind, denn Salat und frische Speisen sind zwar unheimlich lecker,
aber selber in die Küche stellen und schnippeln? Lieber nicht.
Damit eure Wünsche und guten Vorsätze nicht Schnee von gestern sind, habe ich in diesem Monat für euch ein Restaurant getestet, bei dem ihr ganz ohne Reue Nachschlag nehmen könnt. Die Rede ist von „Dean and David – fresh to eat“ in den Höfen am Brühl in der Leipziger Innenstadt. Das Franchise-Unternehmen wirbt mit seinem neuartigem Fast Food Konzept - Genuss, Schnelligkeit und Gesundheit in schicker Umgebung. Es verspricht die perfekte Verbindung von Genuss und Qualität mit gesunder, leichter Ernährung; hochwertige Produkte und kompromisslos Frische.
Na, wenn das mal nicht etwas ganz nach meinem Geschmack ist.

Essen

An einem Samstag machten wir uns also auf, um nach einem gemütlichen Einkaufsbummel in der Leipziger Innenstadt das Restaurant „Dean & David - fresh to eat“ zu testen. Den ersten eher ungemütlichen Eindruck, der Lage im Einkaufscenter geschuldet, machten die freundliche Begrüßung am Tresen und das cleane Ambiente sofort wieder weg. Personal und die Vitrine mit Kuchen, Wraps und Piadine für den schnellen Hunger „to go“, strahlen schon am Eingang um die Wette. Für all diejenigen, die gerne etwas länger bleiben möchten, bietet das Restaurant im Inneren eine überschaubare Menge an Tischen, welche ebenfalls dem modernen Stil des Konzepts treu bleiben. Grünpflanzen und angenehmes Licht runden das Ganze meiner Meinung nach perfekt ab.

Das System ist einfach und hat vieles mit anderen Fast Food-Ketten gemein: Gewählt und bestellt wird an der Kasse. Trotz langer Schlange hat man hier die Chance nach einer Empfehlung zu fragen, Allergien zu äußern oder Änderungen an den Speisen vorzunehmen. Zum Glück ist die Speisekarte angenehm klein gehalten und in Kategorien unterteilt, sodass wir uns schnell entscheiden konnten. Wir wählten den Salat „Chicken Vitality“ und das Chicken Korma Curry, einen frischen Minztee und einen Saft. Damit aber niemand an der Kasse warten muss, bekommt man für jede Bestellung eine Art Transponder, der durch Vibration signalisiert, dass das Essen zur Abholung bereitsteht. Kaum gesetzt, vibrierte es auf unserem Tisch wie wild und wir konnten unser Essen nach weniger als 5 Minuten abholen. Fast Food sei Dank. Für die individuelle Note stehen Gewürze, Sojasauce sowie Essig und verschiedenes Öl an der Abholstation als Selbstbedienung zur Verfügung.

„Gekocht“ wird bei „Dean & David“ übrigens offen – d.h. man kann dem Personal bei seiner Arbeit jederzeit auf die Finger schauen, welche alle ordnungsgemäß in Gummihandschuhen versteckt sind. Eine Tatsache, die den ganzen Aspekt der Gesundheit und Frische um ein weiteres untermauert. Ich empfand es als sehr spannend, Anne, Luisa und David jederzeit dabei zusehen zu können, was und vor allem in welcher Geschwindigkeit sie hinter der Glasscheibe die Gerichte zauberten. Dass die Gemütlichkeit da natürlich ein wenig auf der Strecke bleibt, ist ganz klar. Dennoch gilt: Jeder Handgriff saß so perfekt, dass die 3 es schafften, selbst Schlangen bis ins Einkaufscenter hinaus, in Windeseile abzuarbeiten. Besonders bemerkenswert hierbei: Es wurde durchweg gelächelt, mit den Gästen gescherzt und nebenher sogar noch der Rucksack für den Lieferdienst gepackt. Ja, ihr lest richtig. „Dean &David“ bietet versandkostenfreie Lieferung, sodass ihr bei dieser Kälte noch nicht einmal mehr nach draußen müsst, um euch gesund zu ernähren. Spätestens jetzt ist also für Ausreden und innere Schweinehunde wirklich kein Platz mehr.

Und ich verspreche euch, es lohnt sich. Der Salat, samt aller Zutaten war wirklich frisch, knackig und liebevoll angerichtet. Die gereichten Brotscheiben noch warm und super luftig. Vom Curry konnte ich aufgrund der milden Schärfe nur einmal kosten – dennoch reicht es für das Fazit: lecker,aber die Portion hätte gerne etwas mehr sein dürfen.Alles in allem ist das „Dean&David – fresh to eat“ eine tolle Bereicherung für die Höfe am Brühl. Alternativen zu fettigen Pommes, Burger und Co. findet ihr hier definitiv zur Genüge und natürlich kommen auch Veganer, Vegetarier und Allergiker voll auf ihre Kosten. Jeder bekommt die Chance, den Shoppingtag mit der besten Freundin oder seinen Feierabend mit gutem Gewissen zu beenden.

Einziges kleines Manko: Bei der Vielzahl an Gästen und den Stoßzeiten an einem Samstag ist es dem Team leider kaum möglich, Tische und Stühle sauber zu halten. Natürlich sind alle Gäste dazu angehalten dreckiges Geschirr selbstständig wegzuräumen, das Abwischen der Tische allerdings ist Aufgabe vom Personal. Ein Kritikpunkt, welcher verbesserungswürdig ist, von mir persönlich aber mit einem Augenzwinkern übersehen wird.


Die Jungs und Mädels leisten wirklich flinke und dabei leckere Arbeit. Ich komme gerne wieder.


Eure Jenny

Foodblog

Mehr Essen

Bilder und Text: Jenny