Food Blog #1: Köstlich unterwegs – Herbstzeit ist Suppenzeit

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Mit dem heutigen Beitrag startet meine aufregende Reise als Foodbloggerin von I LOVE LEIPZIG. Wie versprochen, nehme ich euch von nun an jeden Monat mit, um tolle Restaurants unserer Stadt zu testen. Ihr wollt mich auf meiner Reise begleiten, habt aber verpasst wer ich bin? Kein Problem! Unter ‚about me‘ findet ihr die Antwort auf eure Fragen.

Na dann, kann’s ja jetzt losgehen.

Vor ein paar Wochen haben wir euch auf unserer Facebookseite gefragt, in welches Suppenrestaurant ihr mich schicken würdet, um die besten Suppen Leipzigs zu testen.  Zur Auswahl standen das SoupBAR Summarum, der Suppentempel Leipzig und der Suppentopf Stahmeln Cafe und Bistro. Ihr hattet die Qual der Wahl und habt für mich entschieden – der „Suppentempel Leipzig“ im kultigen Plagwitz ist euch das liebste Suppenrestaurant unserer Stadt.  An dieser Stelle nochmals einen großen Dank für die eifrige Teilnahme an der Umfrage.

Der Suppentempel auf der Zschocherschen Straße 38 macht seinem Namen alle Ehre. Bereits beim Betreten des kleinen, mit Liebe zum indischen Detail eingerichteten Restaurants packte mich der hauseigene Charme. Und damit meine ich nicht nur den angenehmen Duft ätherischer Öle und die leisen Klänge entspannter Musik. „Es fühlt sich an, als sitzt man in einer Seifenblase, ganz weit weg vom Alltagsstress da draußen.“, beschrieb ich Inhaber Heiko und seiner Freundin Bianca später bei einem netten Plausch.

Empfangen wurden wir von Mitarbeiterin Daniela, die sofort bedacht auf Gemütlichkeit und unser Wohlbefinden war. Nachdem sie uns mit der Speisekarte eine angemessene Zeit lang alleine ließ, erklärte Daniela uns das Konzept des Suppentempels. Neben den 5 wöchentlich wechselnden Suppen, welche vom Team höchstpersönlich kreiert werden, gibt es u. a. Frühstück, Salate, Pasta, Kuchen und Eis - immer lecker, abwechslungsreich und ausgewogen.

Fleisch, Fisch, Geschmacksverstärker oder unverständliche ‚E‘-Nummern sucht man im Suppentempel vergebens, so wie das Haar in der Suppe. Alle Gerichte werden stets frisch, mit viel Liebe zubereitet und gibt es sowohl in der vegetarischen als auch veganen Variante. So wird z.B. je nach Wunsch des Gastes das Parmesantopping ganz einfach weggelassen. Unsere Wahl fiel auf eine Spinat-Kartoffelsuppe mit Ei und eine Toskanische Tomatensuppe mit allerlei Gemüse, Parmesan und Pinienkernen. Schnell standen zwei riesige Teller, liebevoll angerichtet, warm und herrlich duftend, vor uns. Zu jeder Suppe, egal ob klein, mittel oder groß, wird ein Körbchen mit selbst gebackenem Brot gereicht. Mhmm… lecker.

Beide Kreationen waren ein Genuss und führten zum einstimmigen Testergebnis: „Wir kommen jetzt öfter. Suppen sind lecker, gesund und halten lange satt.“ Ein Satz, der Inhaber Heiko zum Strahlen bringt.

Ach ja, weil wir gerade dabei sind: Jeden Gast glücklich zu machen, ist übrigens eine Herzensangelegenheit des gesamten Teams. Getreu dem Motto „Liebe geht durch den Magen“ gibt es einige Traditionen, die unbedingt erwähnt werden sollten.

Mittels vedische Lichtzeremonie werden jeden Morgen, vor Ladenöffnung, alle Speisen und Getränke gesegnet, um die dabei entstehende Energie beim Verzehr auf den Gast zu übertragen. Hierbei geht es nicht um die Ausübung einer Religion, sondern vielmehr darum, dankbar zu sein, Lebensmittel zu würdigen und mit einem rundum positiven Gefühl in den Tag zu starten, oder ihn zu beenden.

Jeden Samstag, von 15-16 Uhr, gibt es Suppe kostenlos für alle, solange der Vorrat reicht. Ursprung dieser tollen Tradition ist ein Indienurlaub, der Heiko und Bianca nachhaltig die Augen öffnete.  Alle Reste der „Samstagssuppenstunde“ kommen dem Straßenkinder e.V. zugute.

Sollte eure Mittagspause doch mal zu kurz sein, um dem Suppentempel einen Besuch abzustatten, könnt ihr euch Suppen & Co (außer Frühstück) auch ganz bequem liefern lassen. Kleiner Tipp: Nutzt diese Gelegenheit für den oben erwähnten Plausch, denn der persönliche Kontakt zum Gast ist Inhaber Heiko ebenso wichtig, wie Qualität, Frische und die Leidenschaft zum Kochen. In diesem Sinne: „Esst! Mehr! Suppe!“

 

Eure Jenny

 

P.S.: Passend zur kalten Jahreszeit wird’s im November dunkel. Ob ich mich im Mondscheinrestaurant Leipzig auf meine 4 Sinne verlassen kann? Seid gespannt auf den nächsten Beitrag.