Sieben Dinge, die Sie in Leipzig auf jeden Fall besuchen sollten

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Hören Musikliebhaber das Wort Leipzig, dann schießt ihnen sofort Johann Sebastian Bach in den Sinn. Während seiner Hauptschaffenszeit war der berühmte Musiker und Komponist Thomaskantor zu Leipzig. Anders gesagt war er Leiter des bekannten Thomaschores und Kantor der Thomaskirche zu Leipzig. Er nahm die Stelle im Mai 1723 an und hatte sie bis zu seinem Tode im Jahre 1750 inne.

Die Stadt Leipzig hat sehr viel zu bieten. Das gilt vor die Moderne als auch in Sachen Geschichte. Auch alle Sehenswürdigkeiten einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Wir haben uns auf sieben Sachen beschränkt, die zu den Highlights Leipzigs gehören.

Thomaskirche mit Bach-Denkmal

Ehre, wem Ehre gebührt und deswegen steht im Hof der Thomaskirche auch das Bach-Denkmal. Die Thomaskirche

ist aber nicht nur wegen des Denkmals einen Besuch wert. Sie ist eine der beiden Hauptkirchen in Leipzig.

Der dazugehörige Thomaschor wurde schon im Jahre 1212 gegründet. Er gehört zu den ältesten Knabenchören in Deutschland. Wie bereits war Bach bis zu seinem Tode Leiter des Chores und auch sein Grab befindet sich in der Thomaskirche.

Die Kirche hatte aber auch noch andere Berühmtheiten zu Gast. Der Reformator Martin Luther predigte hier 1539.

Die Thomaskriche während fast ein weiteres Opfer des Zweiten Weltkrieges geworden. Bei einem Luftangriff am 4. Dezember 1943 wurde das Gebäude umfassend beschädigt. Nach Kriegsende wurde sie aber wieder wiederhergestellt.


Nikolaikirche

Nennt man die Thomaskirche, muss man auch die Nikolaikirche erwähnen. Sie ist nach dem heiligen Nikolaus benannt. Die Nikolaikirche war der zentrale Ausgangspunk in der ehemaligen DDR für die friedliche Revolution. Sie endetet im berühmten Mauerfall in Berlin 1989. Am 3. Oktober 1990 wurde dann die Wiedervereinigung Deutschlands gefeiert.

Das Völkerschlachtdenkmal

Die Völkerschlacht fand im Oktober 1813 vor den Toren Leipzigs statt. 100 Jahre später wurde das Denkmal erbaut. Hier wurde Napoleon von Truppen aus Österreich, Preußen, Schweden und Russland besiegt. 600.000 Soldaten waren an der Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege beteiligt und zirka 92.000 mussten ihr Leben lassen oder wurden verletzt.

Das Völkerschlachtdenkmal erinnert an diese Schlacht und wurde am 18. Oktober 1913 eingeweiht. Das Denkmal ist stolze 91 Meter hoch und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs.

Die Spielbank in Leipzig

Nach viel Kultur und Geschichte dürfen Sie sich auch ein bisschen vergnügen, sind wir der Meinung. In Deutschland gibt es nicht ganz so viele Casinos oder Spielbanken. Leipzig besitzt aber eine, die sich Spielbank Leipzig nennt.

Der Eintritt ist frei, Sie müssen aber mindestens 18 Jahre alt sein. Traditionelle Tische finden Sie in dem modernen Casino nicht, es gibt aber alle Spiele als Automaten. Damit sind Poker, Roulette und Black Jack gemeint. Letzteres gehört zu den beliebtesten Glücksspielen, weil es hier auch ein bisschen auf die Strategie ankommt. Beim Blackjack gehört zum Beispiel ein bisschen mehr dazu, als nur Karten zu fordern oder zu passen. Kennen Sie zum Beispiel das sogenannte Splitting oder die Teilungs-Regel?

Mendelssohn-Haus

In der Goldschmidtstraße 12 ist die einzig erhaltene Privatwohnung des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy zu bewundern. Heutzutage befindet sich darin ein Museum.

In Deutschland kennt den Pianisten und Komponisten fast jeder. Er war als Dirigent tätig und hat darüber hinaus das erste Konservatorium in Deutschland gegründet.

Auerbachs Keller

Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute. Wer hat seinen Faust gelesen? Kein geringerer als Johann Wolfgang von Goethe hat Leipzig in seinem Faust verewigt.

Fälschlich wird oftmals zitiert, dass Goethe selbst dieses Lob auf Leipzig gesungen hätte. Das stimmt aber nicht. Sondern der etwas verkommene Frosch antwortet damit auf Mephistos Rede. Die Szene nennt sich Auerbachs Keller.

Es ist die zweitälteste, aber durch Faust bekannteste Gaststätte in Leipzig und gehört zu den beliebtesten Weinlokalen. Der Keller ist in zwei Bereiche geteilt. Das ist zum einen Große Keller und zum anderen die vier Weinstuben. Letztere sind wiederum in Goethezimmer, Alt-Leipzig, Lutherzimmer und Fasskeller unterteilt.

Das Neue Rathaus

Seit 1905 sitzt die Stadtverwaltung von Leipzig im Neuen Rathaus. Es ist ein wunderschönes Gebäude und Sie sollten unbedingt dort vorbeischauen. Das Neue Rathaus steht auf einer Grundfläche von ungefähr 10.000 m² und es befinden sich darin fast 600 Zimmer. Damit ist es eines der größten Rathäuser der Welt.

Carl Friedrich Goerdeler ist als einer der führenden Kräfte gegen den Nationalsozialismus bekannt. Er war von 1930 bis 1937 Oberbürgermeister von Leipzig und wurde zum Tode verurteilt. Ein Denkmal für Goerbeler befindet sich an der Südwestspitze des Neuen Rathaus.

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