Cannabis-Samen und vier andere Superfoods, die du unbedingt probieren musst

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Was sind eigentlich Superfoods? Nur ein Werbebegriff irgendeiner Firma? 

Überhaupt nicht. Superfoods sind Lebensmittel, die eine besondere Dichte an Nährstoffen, Vitaminen und Antioxidantien besitzen. Sie sind die natürliche Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln. Statt Pillen schlucken gibt es Leckerbissen. 

Cannabis-Samen als gesunder Nährstofflieferant

Die Samen der Pflanze, die unter anderem Cannabis produziert, sind nicht nur einfach Saatgut. Sie sind auch essbar und schmecken obendrein sehr gut. Einfach übers Müsli oder den Salat streuen, als Snack essen oder im hausgemachten Brot mitbacken. Auch als Hanfsamen bekannt, enthalten drei Esslöffel dieses Superfoods knapp 10 Gramm Protein, viele ungesättigte Fettsäuren, besonders Omega-3-Fettsäuren und enthalten dabei nur kaum gesättigte Fettsäuren. Außerdem sind Hanfsamen aller Sorten ein hervorragende Quelle für Vitamin E, Magnesium, Phosphat und Kalium. Letzteres ist ein Mineral, das die meisten von uns in nur unzureichenden Mengen zu sich nehmen. 

Kefir - wie Joghurt, nur besser

Joghurt ist mittlerweile den meisten als Lieferant wichtiger Bakterienfaunen bekannt, die unsere Darmfunktionen unterstützen. Kefir hat ebendiese Bakterienkulturen und zusätzlich Hefepilzverbindungen. Dieser Probiotika-Mix auf natürlicher Herkunft reguliert zum Beispiel durch die Förderung des Hormons GLP-1 die Regulierung des Blutzuckers. Dadurch erfährt man weniger Auf und Ab des Blutzuckers und damit weniger Tiefpunkte und Heißhungerattacken. Somit kann Kefir auf passive Weise auch beim Abnehmen helfen. 

Violette Kartoffeln für den hübschesten Salat

Antioxidantien sind wichtig in der Ernährung und werden in der Moderne häufig vernachlässigt, da es viel zu viele Fertiggerichte, Soßen und andere verarbeitete Lebensmittel gibt. Die wohl bekannteste Quelle der Antioxidantien sind, neben Kaffee und Rotwein, die Heidelbeere und ihre amerikanische Verwandte, die Blaubeere. Da die Saison der Beeren allerdings nur kurz währt und der Import kostspielig ist, kann jederzeit auf die violette Kartoffel zurückgegriffen werden, die ebenfalls eine hohe Menge Antioxidantien enthält. Und nebenbei: Kartoffeln schmecken mit Käse überbacken viel besser als Beeren. 

Kaffee für die Gesundheit

Ja, das von vielen Gesundheitsfanatikern verschriene Getränk ist eigentlich überhaupt nicht so übel, wie sein Ruf. Kaffee enthält, wie eben erwähnt, Antioxidantien und ist damit beinahe ebenso gesund wie die Blaubeere. Allerdings ist das noch nicht alles. Zu den Superkräften der beliebten Bohne gehört auch die Reduktion von Risiken für schlimme und weitverbreitete Krankheiten. So deuteten Studien darauf hin, dass Kaffee dem Körper hilft, den Blutzucker zu regulieren und somit bei der Prävention von Diabetes Typ 2 wohl eine aktive Rolle spielen kann. Auch die Leber zieht ihren Nutzen, denn die Leberenzyme können durch Kaffee in einem gesünderen Bereich gehalten werden. Nebenbei soll Kaffee auch das Risiko von Leber- und Darmkrebs und die Risiken für Schlaganfälle und Alzheimer reduzieren.

Knoblauch ist gut gegen Erkältungen und Vampire

Die stinkende Knolle ist nicht nur eines der beliebtesten Gewürze der europäischen Küche, sondern trägt auch zu einem gesunden Immunsystem bei. Schon im ägyptischen Altertum war die Wirkung des Knoblauchs bekannt, weshalb er dort als heilige Pflanze gesehen wurde und des Öfteren den Pharaos als Grabbeigabe für die Ewigkeit mitgegeben wurde. Er unterstützt allerdings nicht nur das Immunsystem, sondern hilft auch gegen Fußpilz (direkt auftragen, nicht nur essen), hilft der Stabilisierung des Blutdrucks und lindert Darmprobleme, wie beispielsweise Blähungen.