Dafür geben Leipziger ihr Geld aus

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Viele Leipziger stellen sich am Ende des Monats die Frage, wo das ganze Geld hingekommen ist. Auch wenn es sich hier um eine individuell zu beantwortende Frage handelt, so kann man diese doch pauschal beantworten. Der Großteil des Geldes fließt in das Wohnen, in Nahrungsmittel sowie in den Verkehr sowie Freizeit und Kultur.

 

Großteil des Einkommens wird für das Wohnen ausgegeben

Wirft man einen Blick auf die Gesamtausgaben, so befindet sich der deutsche Privathaushalt bei rund 2.500 Euro/Monat. Der Großteil des Geldes fließt in den Bereich Wohnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Eigentum oder um eine gemietete Unterkunft handelt. Der Leipziger hat hier durchschnittliche Ausgaben von 900 Euro/Monat.

Auf dem zweiten Platz liegen Nahrungs- wie Genussmittel. Hier werden im Monat rund 350 Euro ausgegeben. In die Kategorie Verkehr fließen ebenfalls 350 Euro. Dazu gehören etwa Tickets für öffentliche Verkehrsmittel oder auch Spritkosten für den Wagen bzw. das Motorrad. Freizeit und Kultur verschlingen ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Teil des Einkommens - die durchschnittlichen Ausgaben liegen hier bei um die 250 Euro/Monat.

Für Kleidung und Schuhe gibt der Leipziger rund 100 Euro/Monat aus. Die Ausgaben für die Gesundheit betragen 100 Euro. Das Bildungswesen liegt mit rund 20 Euro/Monat am letzten Platz.

 

Nicht auf das Sparen vergessen

Der durchschnittliche Verdienst für einen vollzeitbeschäftigten Angestellten liegt bei 2.650 Euro. Bei einem Arbeitnehmer, der im produzierenden Gewerbe beschäftigt ist, sind es rund 2.300 Euro. Das heißt, orientiert man sich am durchschnittlichen Einkommen, so werden in der Regel 100 Prozent der Einnahmen wieder ausgegeben.

Doch auch wenn die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) die Sparer vertrieben hat, so ist es dennoch ratsam, etwas Geld auf die Seite zu legen. Aber das Geld sollte keinesfalls auf einem Sparbuch landen - viel wichtiger ist es, sich für eine gewinnbringende Veranlagung zu entscheiden. Dazu gehören unter anderem Aktien wie Fonds.

Wer sich etwa für einen börsengehandelten Indexfonds entscheidet, der kann hier schon mit 50 Euro/Monat Geld ansparen. Wichtig ist hier nur, dass man einen langen Anlagehorizont verfolgt. Das heißt, man sollte für mindestens zehn Jahre investieren, um hier eine halbwegs attraktive Rendite zu erreichen.

Eine Alternative sind Investmentfonds. Da sich hier jedoch im Hintergrund ein Fondsmanager befindet, der immer besser als der Markt abschneiden will, fallen jedoch deutlich höhere Kosten als beim börsengehandelten Indexfonds an. Denn bei dieser Variante wird nur ein bestimmter Index - beispielsweise der DAX - nachgebildet. Hier ist man letztlich immer nur so gut wie der Markt.

 

Niemals das Risiko ignorieren

Wer sich selbst als chancenorientiert beschreibt, der kann auch einen Blick auf den Kryptomarkt werfen. Mit digitalen Währungen lassen sich nämlich nicht nur Waren aus dem Internet bezahlen - Bitcoin und Co. werden auch als Spekulationsobjekte wahrgenommen.

Man kann über Bitcoin Circuit spekulieren, aber auch Coins einer bestimmten Währung über eine Kryptobörse kaufen und sodann nach einer Preissteigerung verkaufen. Ein System, das an den Aktienhandel erinnert, jedoch eine Spur gefährlich ist. Denn der Kryptomarkt ist ausgesprochen volatil. Es kann jederzeit nach oben, jedoch auch steil nach unten gehen.

Die Entwicklungen in den Jahren 2017 und 2018 dienen hier als besonders gutes Beispiel. Im Januar 2017 übersprang der Bitcoin die 1.000 US Dollar; kurz vor Weihnachten desselben Jahres kratzte die Kryptowährung an der 20.000 US Dollar-Grenze. 2018 folgte dann der Einbruch: Der Bitcoin büßte rund 80 Prozent seines Werts ein.

 

Tipp: Mit Apps arbeiten

Letztlich sollten die Einnahmen derart verwaltet werden, sodass am Ende nicht nur alle monatlichen Fixkosten gedeckt sind, sondern man auch etwas Geld auf die Seite legen konnte, aber noch immer Geld übrigbleibt, um sich auch einmal einen schönen wie unterhaltsamen Abend leisten zu können.

Wer Angst hat, die Kontrolle über seine Finanzen zu verlieren, der sollte einen Haushaltsplan erstellen und hier alle Ein- wie Ausgaben festhalten. So bekommt man einen Überblick, wie hoch die monatlichen Einnahmen wie Ausgaben sind. Dann fällt es leichter, den Sparstift anzusetzen, wenn man meint, zu viel Geld im Monat auszugeben.

 

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