Die stärksten Spieler bei RB-Leipzig

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Im Laufe der vergangenen Jahre hat das Team von RB Leipzig für Furore gesorgt, indem es binnen weniger Jahre von der Oberliga in die Bundesliga aufstieg und dort sofort Vizemeister wurde. Böse Zungen behaupten, allein das von Red Bull zur Verfügung gestellte Geld hätte zu diesen Erfolgen geführt. Doch dies wäre zu kurz gedacht, da RB Leipzig neben einer erfrischenden Spielweise auch über einige hochkarätige Spieler verfügt. Auf die besten zwölf Spieler der Mannschaft werden wir im Folgenden genauer eingehen.

Jean-Kévin Augustin

Der junge Franzose wechselte zur Saison 2017/18 von Paris Saint-Germain zu den Sachsen, wo er einen Fünfjahresvertrag unterschrieb. Gleich in seiner Premierensaison kam der Stürmer auf 25 Bundesliga-Einsätze, in denen er die beachtliche Zahl von neun Toren erzielte. Damit zählte Jean-Kévin Augustin zu den tragenden Säulen des Erfolges dieser Saison, die mit der Qualifikation für die Europa League endete. Augustin spielt außerdem für die französische Juniorenauswahl, für die er schon zahlreiche Spiele bestritten und Treffer erzielt hat.

Bruma

Genauso wie Augustin wechselte auch Bruma zur Saison 2017/18 zum Brauseclub, wo er einen bis 2022 laufenden Vertrag erhielt. Der Flügelspieler kam dann in 21 Bundesligaspielen zum Einsatz, wobei er vier Tore erzielen konnte. Besonders glänzen kann Bruma dabei immer wieder durch seine Schnelligkeit, weshalb er zum Spiel der Leipziger perfekt passt. Auch in die portugiesische Nationalmannschaft wurde er bereits berufen, kommt bislang jedoch nur auf wenige Einsätze.

Diego Demme

Diego Demme wechselte im Jahr 2014 zu RB Leipzig, das damals in der dritten Liga spielte, und erhielt einen Vertrag bis 2018. Seitdem hat er nicht nur den Aufstieg in die Bundesliga miterlebt, sondern auch über 130 Ligaspiele absolviert, wobei der Mittelfeldspieler ein Tor beisteuern konnte. Darüber hinaus wurde Diego Demme auch für den Kader der Nationalmannschaft Deutschlands beim Confed Cup 2017 nominiert, doch aus gesundheitlichen Gründen musste er die Teilnahme an diesem Turnier absagen.

Emil Forsberg

Der Schwede Emil Forsberg wechselte im Jahr 2015 von Malmö FF zu RB Leipzig, das damals in der zweiten Bundesliga spielte. Er erhielt einen bis zum Sommer 2018 laufenden Vertrag und kam in dieser Zeit auf rund 100 Ligaspiele, in denen er 18 Treffer erzielen konnte. Der Flügelstürmer ist für Leipzig besonders durch seine präzise Schusstechnik von großer Bedeutung. Darüber hinaus spielt er auch für die Auswahl Schwedens und bestritt bereits mehr als 30 Länderspiele. Auch bei der WM in Russland war er für seine Mannschaft von großem Wert.

Marcel Halstenberg

Marcel Halstenberg läuft ebenfalls seit 2015 für RB Leipzig auf, nachdem er zuvor zwei Jahre lang beim FC St. Pauli gespielt hatte. In seinen rund 70 Einsätzen für die Leipziger konnte der Abwehrspieler vier Tore erzielen. 2017 wurde er auch in die Nationalmannschaft berufen und kam im Testspiel gegen die englische Auswahl zum Einsatz. Für Leipzig ist der großgewachsene und flinke Spieler besonders durch seine Schussgewalt wichtig.

Stefan Ilsanker

Der Österreicher Stefan Ilsanker ging einen Karriereweg, der für viele Leipziger Spieler typisch ist: Er wechselte vom Schwesterclub FC Red Bull Salzburg nach Leipzig, wo er seit 2015 spielt. Dabei konnte der Mittelfeldspieler in 80 Einsätzen einen Treffer verbuchen. Auch für die Nationalmannschaft Österreichs ist Stefan Ilsanker mittlerweile eine feste Größe, sodass er seit 2014 auf rund 30 Länderspiele kommt.

Kevin Kampl

Kevin Kampl schloss sich erst zur Saison 2017/18 dem ostdeutschen Club an, nachdem er zuvor für Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen gespielt hatte. Für die Nationalmannschaft Sloweniens spielt Kevin Kampl bereits seit 2012 und konnte in 24 Partien zweimal einnetzen. Der in Deutschland geborene Slowene kann sowohl im zentralen Mittelfeld als auch als rechter Flügelstürmer eingesetzt werden, wobei er durch seine präzisen Schüsse für Leipzig besonders wertvoll ist. In den 26 Ligaspielen seiner Premierensaison bei den Bullen konnte er immerhin einen Treffer verbuchen. 

Naby Keïta

Nachdem Naby Keïta zuerst zwei Jahre lang für den FC Red Bull Salzburg gespielt hatte, wechselte er zur Saison 2016/17 zu RB Leipzig, wo er mit einem bis 2020 laufenden Vertrag ausgestattet wurde. Gleich bei seinem Debüt konnte er den Siegtreffer gegen Borussia Dortmund erzielen. Im Laufe von zwei Saisons kam Naby Keïta in 58 Partien auf 14 Treffer und hatte so maßgeblichen Anteil am Erfolg der Roten Bullen. Im Sommer 2018 schloss sich der Mittelfeld-Regisseur aus Guinea jedoch dem FC Liverpool an. Auch für die Auswahl Guineas konnte Naby Keïta seit 2014 bereits rund 30 Spiele bestreiten, in denen er fünf Tore erzielte.

Willi Orban

Willi Orban spielte zunächst für den 1. FC Kaiserslautern, bevor er 2015 zu RB Leipzig wechselte. In 86 Partien konnte der Innenverteidiger siebenmal einnetzen und ist seit der Saison 2017/18 Kapitän der Mannschaft. Der in Kaiserslautern geborene Orban besitzt neben der deutschen auch die ungarische Staatsbürgerschaft und absolvierte bereits zwei Spiele für die deutsche U21.

Yussuf Poulsen

Yussuf Poulsen spielte früher für Lyngby BK, schloss sich im Jahr 2013 dann jedoch RB Leipzig an. Mit zahlreichen Einsätzen und Toren hatte der Stürmer großen Anteil am Erfolg Leipzigs. Insgesamt bestritt er in seinen ersten fünf Jahren bei den Roten Bullen 156 Ligaspiele, in denen er 37 Treffer verbuchen konnte. Poulsen spielt auch für die Auswahl Dänemarks und erzielte im ersten Gruppenspiel bei der WM in Russland den Siegtreffer gegen Peru.

Marcel Sabitzer

Der österreichische Stürmer Marcel Sabitzer spielte für Rapid Wien, bevor er zu RB Leipzig wechselte. Von dort wurde er zwar zunächst an Red Bull Salzburg ausgeliehen, spielte jedoch ab 2015 endgültig für die Leipziger, wobei sein aktueller Vertrag bis 2022 läuft. Für RB Leipzig kam er innerhalb von drei Jahren in 86 Ligapartien zum Einsatz und erzielte dabei 19 Treffer. Darüber hinaus spielt er seit 2012 auch für die Auswahl Österreichs und kommt in 29 Einsätzen auf fünf Treffer.

Timo Werner

Timo Werner ist der wohl beste Spieler der Roten Bullen und absoluter Publikumsliebling. Zwar geriet er im Jahr 2016 durch eine Schwalbe massiv in die Kritik, was in dieser extremen Form jedoch völlig ungerechtfertigt erscheint, sodass die Vermutung naheliegt, dass er lediglich aufgrund seines von vielen verhassten Clubs zur Zielscheibe wurde. Timo Werner wechselte im Jahr 2016 vom VfB Stuttgart zu den Sachsen und konnte innerhalb von zwei Jahren in 63 Ligaspielen 34 Tore erzielen. In seiner Premierensaison für die Leipziger kam er allein auf 21 Treffer, womit er der beste deutsche Torschütze der Bundesliga stellte. So war es dann der logische nächste Schritt, dass Timo Werner auch für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde und auch beim Confed Cup im Sommer 2017 zum Einsatz kam, wo er eine tragende Rolle spielte. Er wurde nicht nur Torschützenkönig des Turniers, sondern bereitete den Siegtreffer der deutschen Mannschaft im Finale gegen Chile vor. Aus Leipziger Sicht kann man nur hoffen, dass der Stürmer der Mannschaft noch lange erhalten bleibt, was angesichts seiner Klasse jedoch nicht mehr von allzu langer Dauer sein dürfte.

Fazit

Leipzig verfügt also über etliche hochklassige Spieler, die auch in ihren jeweiligen Nationalmannschaften zum Einsatz kommen und teils Schlüsselfiguren darstellen. Geld allein schießt bekanntlich keine Tore, sodass auch der Erfolg Leipzigs nur sehr bedingt der finanziellen Situation des Clubs zugeschrieben werden kann. Viel größeren Anteil an diesen Erfolgen haben hingegen Spieler wie beispielsweise Timo Werner.

 

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Bildquelle: https://cdn.pixabay.com/photo/2013/09/11/19/03/stadium-181457__340.jpg