DreamHack 2017 - eine Retrospektive

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Ein Kritikpunkt war, dass die Homepage immer noch sehr unübersichtlich ist und die Informationen darauf etwas versteckt sind. Angemerkt wurde auch, dass es vor Ort keine Beschilderung zum richtige Eingangstor gab, was für die Meisten zum Glück kein Problem darstellte. Es wurde auch bemängelt, dass das Sicherheitspersonal an den Parkplätzen unterschiedlich gebrieft war. Sie berichteten, dass von jemandem mit LAN-Seat-Ticket am Samstag für einen Parkplatz 50€ verlangt wurde, obwohl bei den Tickets der Parkplatz inklusive ist und für normale Besucher die Parkgebühren letztes Jahr nur bei 18€ lagen. Es wurde allerdings auch angemerkt, dass bis auf eine Ausnahme die Security sehr freundlich und hilfsbereit war. Angemerkt wurde aber auch, dass die Wartezeit am Sonntag beim Verlassen der Halle für manche leider sehr hoch war.

Mitglieder mit LAN-Plätzen berichteten, dass es bei ihnen keine Probleme mit Internet oder Strom gab, sie aber von Fällen mit diesen gehört hätten. Sie merkten an, dass es leider keine Schlafplätze gab, sodass die breiten Gänge für dies genutzt wurden und man seinen Platz deswegen nur schwer verlassen konnte. Dafür berichteten sie, dass die Essensverpflegung super funktioniert hat, bis auf dass die Imbisse zu zeitig (etwa 22 Uhr) geschlossen hatten und bereits am frühen Abend die ersten Artikel ausverkauft waren. Enttäuscht sagten sie, dass dies bei etwa 1.500 potenziellen Kunden unerwartet war.

Bei der Turnierorganisation hat sich laut unseren Mitgliedern vieles verbessert! Es wurde positive aufgenommen, dass die Organisatoren immer gut gelaunt und auch hinterher waren, was die Turniere und Turnierzeiten betrifft. Die Kommunikation vor und auf der LAN war sehr gut, berichtenden sie. Allerdings merkten sie an, dass man die Turniervotes leider nicht ernst nehmen konnte, weil von 1.500 Teilnehmer nicht mal 300 abgestimmt haben. Sie erzählten, dass am Ende die Turniere so ausgewählt wurden, wie es die Organisatoren für richtig hielten. Negative angemerkt wurde, dass diese allerdings zu spät veröffentlicht wurden, sodass sie nicht nachvollziehbar waren. Ebenfalls angemerkt wurde, dass leider die Siegerehrung uneindeutig von der Uhrzeit kommuniziert war. Auch der Ort hierfür, zwischen den Hallen, war ungünstig, berichtenden sie. Zusätzlich merkten sie an, dass der Moderator wegen der fehlenden Audiotechnik kaum zuhören war, und es für die meisten Zuschauer daher unklar war, wer in welchen Spiel und welches Team gerade gewonnen hatte.

Der Expo & Event -Bereich war dieses Jahr vom LAN-Bereich getrennt, was positive aufgenommen wurde, aber auch ein bessere Einbindung zum restlichen Event um die LAN-Turniere attraktiver zur Gestaltung wurde gewünscht. Angemerkt wurde, dass der Expo & Event -Bereich leider recht leer war. Sie berichteten, dass dafür ein Pokemonturnier abgehalten wurde, welches aber für die Zuschauer uninteressant war, weil keines der Spiele (sowohl für 3DS als auch die Kartenspiele) in irgendeiner Weise präsentiert wurden. Negative angemerkt wurde, dass es allgemein nur zwei große Bühnen gab, wovon bei eine komplett auf CS:GO fokussiert war. Bei diesen war die Produktion überraschend hoch, wurde berichtet. Mehr Abwechslung Richtung StarCraft 2, Overwatch, Dota2 oder LOL auf mehren Bühnen wie 2016, wurde von den meisten allerdings sehr gewünscht. Auch erzählten sie, dass es auf der zweiten Bühne zu viele technische Schwierigkeiten gab. So wurde der Zehnkampf um mehre Stunden wegen eines fehlenden Rechners verschoben, obwohl dieser für die ersten Spiele gar nicht notwendig war, führten sie fort. Außerdem ergänzen sie, dass das letzte XMG Allstare Spiel wegen eines Serverproblems abgesagt werden musste. Dies hat unter den Zuschauern für viel Unmut und Enttäuschung geführt, wurde ergänzt. Dafür merkten sie positive an, dass das Problem mit den knapp bemessenen Sitz diese Jahr sehr gut gelöst wurde.

Negative aufgenommen wurde, dass es die Chillecke wie 2016 für die Besucher nicht mehr gab. Sie merkten auch an, dass man nur an wenigen Ständen selber zocken konnte.
Diese alles konnte aber die Messeatmospähre nicht trügen, wurde als Fazit ergänzt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Es wurde viel auf die Kritik der letzten Jahre gehört und auch verbessert. Leider gab es auch sehr viele Abstriche. Hoffen wir, dass die Dreamhack 2018 alles besser macht und die letzten Jahre übertrifft!

Bild und Text: Leipzig eSport