"Nahbeziehung”? - Tipps für Paare, die sich zu oft sehen

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Für jeden ist das Wort “Fernbeziehung” ein Begriff, viele von uns haben mindestens schon eine hinter uns oder sind mittendrin. Zum Thema Beziehungen über Entfernungen hinweg wurde schon so einiges gesagt, viele Tipps und Ratschläge durchgekaut und Meinungen geteilt. Doch was ist mit Pärchen, die mit dem Gegenteil zu kämpfen haben? Besonders in Zeiten von Corona und häuslicher Zwangsquarantäne verbringen viele Paare mehr Zeit in Zweisamkeit als sonst. Vor allem Paare, die sich beide in Homeoffice befinden, sind sich so nahe wie noch nie. Zu viel Zusammensein kann auch zu Beziehungskrisen und Frustration in der Beziehung führen. Mit den folgenden Tipps gestalten Sie Ihre “Nahbeziehung” so reibungslos wie möglich.

 

Gemeinsam auch mal alleine sein

Egal ob Sie in einem großen Einfamilienhaus mit Garten wohnen oder sich eine Wohnung mit einem Schlafzimmer teilen, wer im Moment mit seinem Partner von zu Hause aus arbeitet oder sich anderweitig gemeinsam in Lockdown befindet, sollte sich trotzdem einen privaten Raum schaffen. Wer das Glück hat einen wortwörtlich separaten Raum zur Verfügung zu haben, kann sich bequem dort zurückziehen. Doch selbst im gemeinsamen Wohnzimmer kann man sich eine gemütliche Ecke schaffen, in die man sich immer wieder zurückziehen kann. Schnappen Sie sich Ihr Lieblingsbuch, Ihre Kopfhörer mit entspannter Musik oder browsen sich einfach ein bisschen im Internet. Dabei ist es wichtig Ihrem Partner zu kommunizieren, dass diese “Ecke” oder Zimmer auch wirklich für Sie alleine ist. Zeit für uns alleine zu haben ist wichtig und hat nichts mit Egoismus zutun. Im Gegenteil, wer sich Zeit nimmt sich neu aufzuladen und Kraft zu schöpfen, kann sich danach wieder mit klarem Kopf der Beziehung und seinem Partner widmen.

Routine wichtig

Wenn man viel Zeit zu Hause verbringt, passiert es schnell, dass man alltägliche Gewohnheiten und Rituale verschiebt oder ganz weglässt. Zu verlockend ist es sich im Komfort der eigenen Wohnung ab und zu mal gehen zu lassen. Dabei helfen uns strukturierte Tagesabläufe dabei Routine in den Alltag und somit auch in unsere Beziehungen zu bringen. Planen Sie zumindest grob Ihren Tag, so als ob Sie das Haus verlassen müssten. Morgendliche Pflegeroutine, Mittagspausen, Sport, gemeinsames Abendessen und sonstige Aktivitäten, die dazu beitragen Faulheit und Prokrastination entgegenzuwirken. Positiver Nebeneffekt; wer einem strukturiertem Tagesablauf auch von zu Hause aus nachgeht und sich beschäftigt hält, hat weniger Zeit mit seinem Partner aneinander zu geraten. Am Ende des Tages haben Sie das Gefühl etwas geleistet zu haben und können sich abends entspannt mit Ihrem Partner auf dem Sofa ausruhen und sich von Ihrem Tag erzählen. So vermeiden Sie das altbekannte “aufeinander sitzen” mit Ihrem Partner und halten Ihre Beziehung lebendig.

Zeit sich auszutoben

Zusammensein hat natürlich auch seine Vorteile. Wann sonst waren Sie Ihrem Partner so nahe wie in Zeiten von Lockdown und Homeoffice? Es ist wichtig auch die Vorzüge einer solchen Situation nicht aus den Augen zu verlieren. Nutzen Sie die neu gewonnene Zweisamkeit für romantische Abendessen zu Zweit oder experimentieren Sie im Schlafzimmer. Jetzt ist die Zeit neuen Schwung ins Liebesleben zu bringen. Wollten Sie schon immer mal ausprobieren, was Sie in den Fifty Shades Filmen gesehen haben oder wie wäre es mit einem neuen Sexspielzeug, wie einem Doppel Dildo oder einem Paarvibrator? Sextoys können nämlich nicht nur alleine, sondern auch mit dem Partner beim Vorspiel verwendet werden. Toben Sie sich aus und machen Sie das beste aus der Situation, denn viel Zeit miteinander zu verbringen heißt nicht nur aufeinander zu sitzen, sondern mehr Zeit für Kuscheln, Romantik und Sex. In diesem Sinne, viel Vergnügen beim Austoben und Experimentieren!