Was sind die Gründe für den schlechten Ruf von Sportwetten?

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Dieses Problem kennen viele, die sich der Begeisterung für die Sportwetten hingeben. Der schlechte Ruf der Sportwetten ist überall bekannt. Selbst die eigenen Freunde und Bekannten verdrehen teilweise die Augen, wenn man offen zugibt, dass man sich an Sportwetten beteiligt. Es gibt nämlich ein Gerücht, das besagt, dass es nicht ganz gesund ist, wenn man einem Glücksspiel nachgeht. Die Möglichkeit, dass man dabei völlig unbemerkt in eine Sucht fällt, soll ziemlich hoch sein. Doch nicht nur Bekannte und Freunde vertreten diese Meinung, auch der Staat fühlt sich dazu berufen, der angeblichen Glücksspielsucht Einhalt zu gebieten. Hierzu werden zum Schutz des Verbrauchers bestimmte Maßnahmen durchgeführt, um die Teilnahme am Glücksspiel zu regulieren und die Möglichkeit einer Sucht zu minimieren. Ein großes Dorn im Auge sind dabei die Veranstalter der Live Wetten. Wer ist jedoch für den schlechten Ruf der Sportwetten verantwortlich?  Ist diese Branche wirklich so negativ zu betrachten oder hat das schlechte Zeugnis über die Sportwetten ganz andere Ursachen?

Im folgenden Artikel werden wir diese Fragen klären und auch den Ruf der Sportwetten neu beleuchten, um das geschätzte Hobby für die Zweifler in einem neuen Licht erstrahlen zu lassen.

Die Spielsucht ist das gängige Totschlagargument

Das erste genannte Gegenargument, wenn um Sportwetten geht, ist immer die Spielsucht. Deshalb wollen auch wir mit diesem Thema beginnen. Weil die Vermutung im Raum steht, dass man durch die Teilnahme an einer Sportwette süchtig wird, gibt es gesetzlich festgelegte Regulierungen, die auch das Alter eines Teilnehmers betreffen. Da sich der Staat berufen fühlt, diese Sucht zu verhindern wird einiges in dieser Richtung getan. Mit eindeutigen Warnhinweisen, dass die Teilnahme an einem Glücksspiel süchtig machen kann, wird jedes Rubbellos und auch jeder Lottoschein bestückt. Zusätzlich ist in ausführlichen Vorschriften auf den Punkt genau geregelt, wie auf diese drohende Gefahr hingewiesen werden muss. Eine Sucht entsteht aber tatsächlich nicht einfach nur aufgrund einer Teilnahme an einem Glücksspiel. Es gibt ganz andere Faktoren, die gegeben sein müssen, damit sich eine Sucht entwickelt. Dass eine Sucht entstehen kann, muss der Spieler in eine Art Teufelskreis geraten. Das kann geschehen, wenn er seinen Einsatz bei einem Glücksspiel verliert und dann durch einen neuen Einsatz versucht sein verlorenes Geld wieder zurückzugewinnen. Wenn es sich bei dem Verlust um eine sehr hohe Summe gehandelt hat, kann ein immenser Druck aufgebaut werden, der dann zu unüberlegten Kurzschlusshandlungen führt. Das ist eine gegebene Tatsache in Bezug auf die Glücksspiele, die auch kein Anbieter aus der Branche leugnet. Die Voraussetzungen schaffen jedoch nur Spiele mit sehr hoher Abfolge, wozu definitiv das Online Casino gehört. Sportwetten werden ganz zu unrecht einfach in die gleiche Kategorie gesteckt. Wenn man eine Sportwette verliert, geht man nicht sofort los und setzt ganz wahllos auf die nächste Mannschaft oder irgendein Sportereignis. In der Regel informiert man sich vorher umgehend und schätzt dann mit seinem bestmöglichen Kenntnisstand und dem Vergleich der Quoten den nächsten Einsatz genau ab. Erst dann platziert man den Einsatz dort, wo man die größte Gewinnmöglichkeit vermutet.      

Der falsche Eindruck vom Sportwetter

Warum Sportwetten ebenfalls einen schlechten Ruf genießen, hat mit der Darstellung in Film und Fernsehen zu tun. In Bezug auf das Glücksspiel sieht man hier immer nur Gestalten, die in verrauchten Hinterzimmern ihre illegalen Geschäfte betreiben und wenn sich einer querstellt, dann wird er sogar einfach erschossen. Durch diese fiktiven Informationen, die sich in keiner Hinsicht auf die Wahrheit stützen, ist der Eindruck entstanden, dass Sportwetten erst legalisiert werden müssen. Es scheint nur wenige zu geben, die nicht realitätsfern auf die Wettbranche schauen. Tatsächlich ist der normale Sportwetter vermutlich ein fürsorglicher Familienvater aus der Mittelschicht, der mit dem Einsatz bei einer Sportwette ein bisschen seine Freizeitgestaltung aufpeppt. Diese Spieler kennen allerdings den schlechten Ruf über die Buchmacher und gehen ihrem Hobby trotzdem nach, ohne das in der ganzen Nachbarschaft zu verkünden. Aus diesem Grund wird auch selten bekannt, wer insgeheim dieser Beschäftigung nachgeht.

Die Skandale in der Welt der Sportwetten wurden immer aufgebauscht

Der nächste Grund, warum die Sportwetten unter einem so schlechten Ruf leiden, sind die Skandale, die durch die Presse so richtig aufgeblasen wurden. Zu nennen ist hier das Ereignis mit Schiedsrichter Hoyzer. Hoyzer wurde vor einiger Zeit von Wettbetrügern bestochen und hat sich dabei erwischen lassen. Diese Art von Schlagzeilen werden so richtig aufgebauscht und bestätigen für die, die sich sowieso gegen das Glücksspiel stellen wieder ein Mal, dass es nur schwarze Schafe in der Branche gibt. Das Aufbauschen wird auch aus dem Grund gemacht, damit diese Thematik lange im Gespräch bleibt und auch noch ordentlich nachwirkt, um der ungewollten Branche zu schaden. Auf diese Weise wird mit Erfolg der schlechte Ruf in die Köpfe der breiten Masse eingepflanzt. Mit einer Aufklärungskampagne könnte dieses Bild sicherlich wieder gerade gerückt werden, aber dazu wird sich keiner bereit erklären, weil es nur eine endlose Schlammschlacht geben würde, die am Ende nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt.

Vertrauen im eigenen Bekanntenkreis schaffen

So wie es in anderen Bereichen der Fall ist, kann auch hier jeder Einzelne eine Kleinigkeit bewirken. Stößt man im Bekanntenkreis auf Unverständnis und die andere Seite, macht sprichwörtlich dicht, kann man ganz offen mit seiner Vorliebe für die Sportwetten umgehen. Meistens fehlen dem Gegenüber auch nur die richtigen Informationen und schon können Vorurteile wieder fallen gelassen werden. Der absolut falsche Umgang wäre das Wetten auf Sport zu verheimlichen, denn das nahe Umfeld merkt schnell, wenn etwas verschwiegen wird, und wird dadurch erst recht misstrauisch. Außerdem kann auf diese Art und Weise dem schlechten Ruf nicht entgegengewirkt werden. Ebenfalls kann jeder Sportwetter davon ausgehen, dass es sich bei einem Einwand gegen die Sportwetten nicht um ein Verbieten des Hobbys handelt, sondern das eher die Sorge um den geliebten Menschen dahinter steckt. Setzt man an dieser Stelle an und kann klar und deutlich sagen, dass man sich dem Risiko bewusst ist und sich wirklich mit aller Vorsicht diesem Hobby widmet, werden die gegnerischen Stimmen schnell wieder verklingen. Als Verstärkung kann man das besorgte Familienmitglied oder auch den besorgten Freund einladen, sich das Hobby selbst genauer anzusehen und sich einen besseren Überblick über den Ablauf einer Sportwette zu verschaffen. Dazu kann man gemeinsam die passenden Internetseiten aufsuchen, auf denen Wetttipps gegeben werden oder die einen Überblick über den gewählten Buchmacher bieten. Auf der Seite www.wettanbietervergleich.de findet man diese Informationen. Während dieser Offenlegung des eigenen Hobbys wird der Gegenüber merken, dass man sehr wohl weiß was man tut und beginnen zu verstehen, dass die Sportwette keine Gefahr mit sich bringt.

 

Wie berechtigt ist jetzt der schlechte Ruf über Sportwetten?

Die Gegenbeweise in den vorangegangenen Abschnitten haben bewiesen, dass der schlechte Ruf der Sportwetten durchaus nicht berechtigt ist. Nachvollziehen, wie dieser Ruf entstanden ist, kann man allerdings schon. Denn selbst ein Sportwetter hält sich zurück, wenn darum geht offen zuzugeben, dass er an einer Sportwette teilnimmt. Und ebenso sind die Informationen, die man über die Medien und die Presse bekommt, nicht sehr erfreulich. Die allgemein skeptische Haltung ist also verständlich und in diesem Zusammenhang auch gerechtfertigt. Wenn der einzelne Sportwetter sich mehr engagieren würde, um wenigstens das enge Umfeld aufzuklären, könnte die ganze Branche bald in einem ganz anderen Licht erscheinen. Vielleicht wäre es gut einen Skeptiker zu einer Partie einzuladen, um bei einem Selbstversuch alle Vorurteile abzulegen. Zum Beispiel könnte man mit der Frau ein Wettkonto eröffnen und gemeinsam den Neukundenbonus verspielen.