Warum CBD-Kaffee einen Versuch wert ist

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Zwei Cafés in der Stadt bieten mittlerweile CBD-haltige Heißgetränke, eines davon im Zentrum in der Messehofpassage, das andere in Connewitz. CBD-haltiger Hanftee ist dabei schon länger bekannt. Um eine echte Neuheit handelt es sich hingegen um CBD-Kaffee, der in Deutschland erst seit kurzem erhältlich ist. Diese Spezialität ist zwar mit Sicherheit nicht die günstigste Art, CBD einzunehmen. Vermutlich ist es aber die genussvollste. Darum lohnt es sich, diesem besonderen Gebräu einmal eine Chance zu geben.

Was ist CBD-Kaffee?

Bei CBD-Kaffee handelt es sich nicht etwa um eine besondere Kaffeesorte, welche den Stoff natürlicherweise enthält. Denn wie der Name schon andeutet – ausgeschrieben steht CBD für Cannabidiol – kommt das CBD-Molekül ausschließlich in Pflanzen aus der Gattung der Hanfgewächse vor. Stattdessen werden ganz normale Kaffeesorten mit CBD angereichert. Dafür kommt sowohl synthetisches CBD als auch ein Extrakt in Frage, wobei letztere Variante in der Regel bevorzugt wird. So wird der Kaffee auch durch Anflüge des typischen Hanfaromas bereichert. Weil es sich bei CBD-Kaffee um ein Premiumprodukt handelt, werden in der Regel besonders edle Bohnen verwendet, was sich auch auf den Preis niederschlägt. CBD-Kaffee ist daher kein Genuss für jeden Tag, sondern eine Spezialität für besondere Anlässe.

Wirkt CBD-Kaffee überhaupt?

Wer den stolzen Aufpreis für diesen Kaffee bezahlt, fragt sich natürlich auch, ob das enthaltene CBD überhaupt seine Wirkung entfalten kann. Bekanntermaßen ist CBD fettlöslich und kann deshalb vom Körper am besten zusammen mit Ölen aufgenommen werden. Wer seinen CBD-Kaffee als Espresso trinkt, wird möglicherweise feststellen, dass die gewünschte Wirkung ausbleibt. Anders verhält es sich beispielsweise mit einem Cappuccino, der mit Vollmilch hergestellt wurde. Und auch ein kräftiger Schuss Kaffeesahne kann dabei helfen, die Aufnahme des CBDs im Kaffee zu verbessern. Wer auf seinen schwarzen Kaffee partout nicht verzichten möchte, kann stattdessen den CBD-Kaffee mit einer kleinen Mahlzeit kombinieren – etwa einem Butterbrot zum Frühstück oder einem kleinen Stück Sahnetorte am Nachmittag. Schließlich geht es ja nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um den Genuss.

CBD-Kaffee selbst machen

Wem Preise um 20 Euro für eine Packung mit 250 Gramm Kaffee zu viel sind (was für die meisten Normalverdienern dieser Welt zutreffen dürfte), der kann CBD-Kaffee auch ganz einfach selbst machen. Dazu braucht es nur zwei Dinge. Zum einen ist eine Tasse des Lieblingskaffees nötig, egal ob dieser nun vom Supermarktregal oder von der örtlichen Kaffeerösterei stammt. Zum anderen wird ein hochwertiges CBD-Öl benötigt. Im Sortiment von Cibdol und anderen Premiumherstellern finden sich beispielsweise Produkte mit Hanfsamenöl und zusätzlichen Terpenen, die dem Kaffee ein besonderes Aroma verleihen. Ein bis zwei Tropfen CBD-Öl werden am besten zusammen mit Vollmilch oder Kaffeesahne in den fertigen Kaffee untergerührt. Mehr braucht es gar nicht, um einen hervorragenden CBD-Kaffee selbst zu mischen. Das ist nicht nur deutlich günstiger als der Kauf eines fertigen Produkts, denn ein Fläschchen CBD-Öl reicht für hunderte Tassen Kaffee. Zudem dürfte der selbstgemachte Kaffee auch deutlich mehr des kostbaren Hanfextrakts enthalten.